Da sind wir zuhause

Veröffentlicht am 02.08.2016 in Ortsverein

Altbach in Wort und Bild

Lage:

Im Neckartal zwischen Esslingen und Plochingen am Südhang des Schurwalds

 

Fläche:

335 ha, davon 158 ha Siedlungs-, Gewerbe-, Industrie- und Verkehrsflächen

 

Einwohnerzahl:

Rund 6000 Einwohner (2016); durch das Neubaugebiet „Losburg“ wird die Zahl in den nächsten Jahren steigen.

 

Wirtschaft:

Neben Klein- und Mittelbetrieben beherrscht das Heizkraftwerk der ENBW das Bild der Industrieinsel zwischen dem bis Plochingen schiffbaren Neckar und dem Altarm des Neckars (Naturschutzgebiet)

 

Verkehrsanbindung:

S-Bahn (S 1) in dichtem Takt nach Plochingen – Kirchheim bzw. Esslingen – Stuttgart – Böblingen – Herrenberg

Anschluss an die Fernbahn in Plochingen und Stuttgart

Unmittelbare Nähe zur B 10 (Stuttgart – Ulm) und B 313 (Plochingen – Nürtingen – Reutlingen), Nähe zur A 8 (Karlsruhe – Stuttgart – München) und zum Flughafen Stuttgart

 

Soziale Infrastruktur:

4 Kindergärten (davon 1 Waldkindergarten), Grundschule (weiterführende Schulen gut erreichbar in Plochingen und Esslingen) Hallenbad, Sportzentrum mit Sporthalle und Sportplätzen, Tennisanlge, Gemeindehalle, Jugendhaus, Bürgerzentrum mit Bücherei und Sozialstation

 

„Altbach für Kinder“

 

Die Kindergarten-Situation ist gut und entspricht den gesetzlichen Vorgaben:

3 Kindergärten, z. T. mit Krippen und Ganztagesplätzen bzw. verlängerten Öffnungszeiten; 1 Waldkindergarten

Fortsetzung durch Kernzeitbetreuung in der Schule und Nachmittags-Betreuung.

Damit sind Beruf und Familie vereinbar. Frühe Förderung in den Bereichen Verstehen und Sprechen, Sozialverhalten und Selbstbewusstsein, geistige und körperliche Fähigkeiten sind die Ziele der „Kitas“. Das kann durch ein Betreuungsgeld nicht ersetzt werden, zumal nicht alle Familien zu gleichwertiger Förderung in der Lage sind.

Träger aller Kindergärten sind die Kirchen, deren Finanzierungsanteil allerdings gering ist. Den größten Beitrag leistet die bürgerliche Gemeinde. Hier die Zahlen von 2013:

Gesamtkosten: 1.380.107 €

Elternbeiträge 276.034 € (= 17,7%)

Förderung durch das Land: 499.000 € (= 32,0%)

Kirchen: 55.423 € (= 3,5%)

Gemeinde Altbach: 730.225 € (= 46,8%)

Außerdem finanziert der Gemeinde eine Stelle für Entwicklung und Koordination der evangelischen Kindergärten mit 27.000 €.

Die Kosten werden vor allem im Personalbereich weiter steigen. Wir halten diesen Aufwand für gut und richtig. Wie hieß es doch im Wahlprospekt der Altbacher SPD von 1956: „Das für unsere Kinder... ausgelegte Geld wird in jedem Fall den höchsten Zins erbringen“. Das gilt auch 61 Jahre später!

 

Special“: Waldkindergarten

 

Ihm steht die Altbacher SPD besonders nahe, hat sie doch vor mehr als 10 Jahren die Initiative zu dieser besonderen Form des Kindergartens ergriffen. Träger und Gemeinderat haben dann die nötigen Beschlüsse gefasst. Was ein Waldkindergarten den Kindern bieten kann, haben wir im folgenden zusammengestellt. Allerdings verlangt die Lektüre etwas Ausdauer.

1. Das Programm

 Der natürliche Spiel- und Bewegungsdrang der Kinder kann an der frischen Luft ungehindert ausgelebt werden. Es gibt viel Platz und Zeit zum Toben, Tanzen, Träumen, Lachen, Weinen, Klettern, Singen, Spielen, Laufen, Springen, Werfen, Balancieren, Verstecken, Matschen, Erzählen, Zuhören, Essen, Trinken, Basteln, Werken, Alleinsein und das Erlebnis der Stille.

2. Der Wald

 Natur wird unmittelbar erlebt, etwa der Kreislauf der Natur und die Jahreszeiten. Ein behutsamer Umgang mit jeder Art von Leben, Fantasie und Kreativität, Bewegungsfreude und feinmotorische Entwicklung 'werden angeregt und gefördert. Und all dies ist für die Kinder ein echtes, täglich wiederkehrendes Abenteuer.

3. Die Gesundheit des Körpers...

Viele Krankheiten werden in geschlossenen, manchmal zu warmen Räumen übertragen. In Lebensfreude" Wind und Wetter" ausgesetzt zu sein, stärkt dagegen das Immunsystem. Auch gibt es im Wald keine Reizüberflutung, eine ganzheitliche Harmonie von Geist und Körper, Fühlen und Handeln, Denken und Erleben wird gefördert; die Kinder sind ausgeglichen.

4. ...und der Seele

 Unmittelbares Erleben und eigene Erfahrungen (und nicht solche aus zweiter Hand) stärken Selbstwertgefühl und emotionale Stabilität, wichtige Voraussetzungen für das weitere Leben. Ein "Kindergarten ohne Türen und Wände" hilft, unvermeidliche Aggressionen auf angemessene und kreative Weise zu bewältigen. Zudem bietet die relativ kleine Gruppe ideale Möglichkeiten, Konflikte konstruktiv zu lösen. Verhaltensauffälligkeiten kann vorgebeugt und entgegengewirkt werden. Die Kinder sind nach glaubhaften Aussagen auch später in der Schule motivierter, belastbarer und leistungsfähiger.

Kinderhaus Vogelwiese

 

SPD Kenner in Altbach 2016 vor der Wahl 2016

 

Bild von unserem Jährlichen Stattfindende  Warentauschtage.

 

 

 

 

Heinrich-Meyer Park

 

 

 

 

 

 

Altbach 1930

 

 

 

SPD im Festzug 1984

 

Grüsse aus Altbach 1917

 

SPD-Plakat 1932