Ausflug 2017 nach Nördlingen im Juli

Veröffentlicht am 17.07.2017 in Aktuelles

Ausflug 2017 nach Nördlingen

 

Jahresausflug: Nördlingen mit Hindernissen

 

In diesem Jahr: Nördlingen! Eine der besterhaltenen, noch heute mittelalterlich geprägten ehemaligen großen Reichsstädte, gelegen in der Mitte des weltweit größten Meteorkraters, des Nördlinger Ries.
Sie wurde uns nahegebracht in einer lebendigen, informativen Stadtführung, ergänzt durch individuelle Besuche im Rieskrater-Museum, im Bayerischen Eisenbahmuseum oder auf einem Spaziergang über die noch existierende Stadtmauer. So weit, so gut. Aber...

 

Aber:
Für die Reise dorthin mit der Deutschen Bahn braucht man gute Nerven, Improvisationstalent, etwas Abenteuerlust und die richtige App.
Denn der gut geplante Reiseplan war bereits in Bad Cannstatt nur noch Makulatur:
Kein RE nach Aalen, keine Information am Bahnsteig. Wie sich herumsprach, war eine Brücke im Remstal gesperrt.
Was tun?
Einfach mal die nächste S-Bahn Richgtung Remstal bestiegen. Sie endete in Waiblingen. Von dort per Bus nach Endersbach, wo eine S-Bahn nach Schorndorf bereitstand. Dort endlich ein RE nach Aalen, wo der Nördlinger Zug natürlich längst abgefahren war. Also eine Stunde Wartezeit!? Nicht doch! Wie die App verriet, sollte es einen Bus nach Nördlingen geben: Sogar im Auftrag der DB, wovon allerdings die Zugbegleiterin nichts wusste. Und der stand wirklich vor dem Bahnhof!

 

Weil Nördlingens Stadtführer flexibel sind, nahm uns ein solcher mit einer runden Stunde Verspätung freundlich in Empfang. Natürlich setzte sich die Rückreise wieder aus allerlei Reise-Puzzleteilen zusammen, bescherte uns aber noch eine Entdeckung: Ab Waiblingen führt eine neue Relex-Bus-Linie direkt über den Schurwald nach Esslingen! Und weil das alles nur 8 Euro pro Peson gekostet hat (die traditionell der Ortsverein bezahlt) und zu allgemeiner Heiterkeit beitrug, waren wir am Ende mit der Deutschen Bahn fast versöhnt.

 

 

Vorbereitung, zur Stadtführung

 

Beginn der Führung

 

Durch die Gassen

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