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Veröffentlicht am 01.05.2017 in Allgemein

Wahl 2017: Viele Fragen – kleiner Trost
 

Das Ergebnis der vergangenen Bundestagswahl hat uns – obwohl eindeutig – viele Fragen beschert. Vor allem: Warum haben so viele Wähler der Großen Koalition ihre Stimme entzogen? Warum wandern so viele Stimmen zu Parteien mit opportunistischen, an Stimmungen orientierten „Programmen“ ohne realistische und glaubwürdige Perspektiven für die Zukunft?

Da ist es nur ein kleiner Trost, dass in Altbach mit 22,13% (679 Erststimmen) und 18,74% (576 Zweitsteimmen) das beste SPD-Ergebnis im Kreis Esslingen-Nürtingen und darüber hinaus erreicht wurde, fast 2 Prozentpunkte über dem Kreisdurchschnitt und 2,2 Prozentpunkte über dem Landesdurchschnitt unserer Partei.
Unser Dank geht an unsere Wählerinnen und Wähler, aber auch an alle, die auf unterschiedliche Weise im Wahlkampf geholfen haben. Und an Regina Rapp, die aus einer schwierigen Position heraus engagiert und sympathisch für die SPD eingetreten ist.

Der Abstand zum bisherigen Koalitionspartner hat sich im Bund um 3,7 Prozentpunkte verringert, in Altbach sogar um rund 9 Prozentpunkte.Das ist keine Zahlenspielerei. Darauf lässt sich in der Opposition aufbauen, eine Rolle, die das Wahlergebnis klar der SPD zuweist. Damit kann sie sich endlich aus der babylonischen Gefangenschaft der CDU, die zahlreiche Erfolge der SPD-Minister für sich reklamierte, befreien. So kann eine echte, verantwortungsvolle und zukunftsfähige Alternative entstehen.

Gratulation, Martin Funk!

 

Im Januar dieses Jahres 2017 hat Martin Funk mit uns Kontakt aufgenommen, um sich über Altbachs Stärken und Probleme zu informieren – nun konnte er die Bürgermeisterwahl für sich entscheiden. Dass seine Erfahrung als Bürgermeister oder seine feste Absicht, künftig in Altbach zu wohnen, die entscheidenden Stimmen brachten, kann man nur vermuten. Vermutlich haben auch Bescheidenheit und persönliches Interesse an örtlichen Veranstaltungen Eindruck hinterlassen. In der Person von Martin Funk ist Altbach küntig auch im Kreistag vertreten.
Für die kommenden Aufgaben wünschen wir ihm eine glückliche Hand und gutes Gelingen. Die Fraktion der SPD wird dabei eine von drei Fraktionen im Gemeinderat sein. Kritische und konstruktive Zusammenarbeit ist die gemeinsame Aufgabe von Gemeinderat und Bürgermeister.
Der Dank des künftigen Bürgermeisters gilt zwar zunächst allen, die ihm ihre Stimme gegeben haben. Seine Amtsführung aber hat die Interessen aller Bürger zu berücksichtigen. In diesem Sinn: Herzliche Gratulation!

 

Dr. Hans-Dieter Reeker (Vorsitzender)

Warentauschtag – der fünfzigste!

16.September 2017

Auch die langjährigen Mitarbeiter konnten sich nicht erinnern, dass einmal so viele Waren gebracht und, was noch erfreulicher ist, auch so viele Waren neue Besitzer fanden. Damit hat sich die Idee der Müllvermeidung, 1992 geboren aus dem Widerstand gegen eine Müllverbrennung nahe Altbach in Esslingen-Sirnau, erneut bewährt: Brauchbare Dinge, die man nicht mehr benötigt, einer weiteren Verwendung zuzuführen.

Bürgermedaille in Gold für Dr. Hans-Dieter Reeker

Bürgermedaille in Gold für Dr. Hans-Dieter Reeker

Verliehen wird sie für besonderes Engagement, herausragende Aktivitäten zum Wohle der Bürgerschaft. Diese gewiss verdiente Ehrung verlieh Herr  Bürgermeister Benignus am 22. November in einer Sondersitzung des Gemeinderates an Dr. Hans-Dieter Reeker. Zahlreiche Gäste, darunter auch der Landtagsabgeordnete der SPD Andreas Kenner, würdigten den Kommunalpolitiker. Die Mitglieder des SPD-Ortsvereins  freuen sich mit ihm und sind stolz auf die Leistungen ihres Ortsvereins- und Fraktionsvorsitzenden.

Da Dr. Reeker, wie aus allen Reden herauszuhören war, keine „halben Sachen“ macht, unterbrach er seine  Amtszeit, die 1971 begann, Ende 1975 für einen längeren Zeitraum. Verantwortungsvolle, zeitraubende Aufgaben im schulischen Bereich erlaubten ihm nicht, seine Gemeinderatsaufgaben zu seiner eigenen Zufriedenheit zu erfüllen. 14 Jahre lang widmete er sich nun Beruf und Familie. Erst 1989 betrat er wieder die politische Bühne und hat sie seither nicht wieder verlassen. Hinzu kam der Vorsitz des Ortsvereins der SPD. Beide Ämter füllt er engagiert, sachlich und mit großer politischer und menschlicher Kompetenz aus. Viele Projekte hat er mit auf den Weg gebracht und begleitet sie bis heute. Besonders in Erinnerung sind uns noch die Initiative „Einkaufsbus“ jeden Mittwoch und die Strecke des Busses über das Wohngebiet Eulenberg. Ebenso Warentauschtage, Kinderferienprogramm, Ausbau der Kinderbetreuung, Waldkindergarten, Flüchtlingsbetreuung und, und …. Dass ihm seine sachliche Art, sein hoher Sachverstand und seine Bescheidenheit dabei zugute kamen, drückten auch die Laudatoren im Rathaus aus.

Bei allen Entscheidungen ließ er sich in über 30-jähriger Tätigkeit als Gemeinderat stets von sozialdemokratischen Grundideen leiten. Seine Überzeugung, dass alle Kinder ein Recht auf eine gute Betreuung und Bildung und alle Menschen einen Anspruch auf ein menschenwürdiges Leben haben, bestimmten sein Handeln als Gemeinderat.

In seiner Dankesrede bewies er einmal mehr auch seinen feinsinnigen Humor und seine unvergleichliche Fähigkeit, sich selbst nicht allzu verbissen ernst zu nehmen. Eine Persönlichkeit wie er hat diese Auszeichnung wahrhaftig verdient.

Der Ortsverein der SPD gratuliert ihm dazu an dieser Stelle ganz herzlich und bedankt sich für die von ihm geleistete Arbeit. Dank gilt auch seiner Frau Gretel, die in vielen Arbeitseinsätzen, vor allem am Weihnachtsmarkt, ihren nicht unwesentlichen Teil dazu beiträgt, dass der „Laden läuft“.

Wir wünschen den Beiden weiterhin alles Gute und uns noch viele gemeinsame erfolgreiche Jahre im Sinne unserer politischen Grundsätze.

Für den Ortsvereinsvorstand

Dorle Straub

Jahresausflug 2016 nach Bad Reichenhall

 

 

 

 

 

Nachruf

 

Abschied von Edda Heim

Eine traurige Nachricht. Gerne denke ich an Edda. Sie wird dem Ortsverein sehr fehlen.“

In diesen drei kurzen Sätzen, die eines unserer derzeit nicht in Altbach wohnenden Mitglieder schrieb, ist in einer zu Edda Heims Wesen und Leben passenden Schlichtheit und Ernsthaftigkeit das enthalten, was  aus der Perspektive des SPD OV Altbach, dessen Mitglied sie war, zu sagen ist.

Die Altbacher SPD trauert um ein treues Mitglied. Edda kam 1996 zu uns. Sie war sogleich bereit, da der Posten des Kassierers vakant war,  dessen Aufgabe zu übernehmen. Für sie lag das nahe, in zweiter Linie, weil sie bei der früher in Altbach ansässigen Firma Krupp vergleichbare Tätigkeit ausgeübt hatte, in erster Linie, weil sie jemand war, der bereit ist, für andere tätig zu sein. Dies ist im Blick auf ihren keineswegs leichten Lebensweg hoch einzuschätzen und dankbar anzuerkennen.

Edda hat sich ihrer Aufgabe mit großer Genauigkeit und ausgeprägtem Verantwortungebewusstsein gewidmet. Wir konnten uns immer auf eine gesicherte Finanzierung verlassen, gleich, ob es sich um Wahlkämpfe, andere politische Aktionen, Angebote in den Altbacher Kinderferienwochen oder um die Kostenübernahme für die Baden-Württemberg-Tickets für unsere Jahresausflüge handelte. Auslagen bekam man oft bereits am folgenden Tag erstattet. Sie hat, was man von einer guten Kassenverwalterin erwarten darf, bisweilen auch mal sanft gebremst, sie hat nötigenfalls resolut säumige Zahler gemahnt und immer über einen soliden Kassenbestand verfügt, mit dem wir jederzeit z. B. einen Wahlkampf sozusagen aus dem Stand hätten bestreiten können. Zuverlässig stellte sie für Altbacher Veranstaltungen, an denen sich die SPD beteiligte (wie etwa dem Weihnachtsmarkt), Kassen mit exakt abgezähltem Wechselgeld bereit.  Ihre positiven, von den Kassenprüfern stets bestätigten Bilanzen hat sie jährlich den Mitgliedern wie selbstverständlich vorgelegt, kurz und sachlich, ohne dabei Aufhebens um die eigene Person und ihre Leistung zu machen.

Die notwendig gewordene Umstellung der Kasse auf EDV im Jahr 2016 konnte und wollte sie im fortgeschrittenen Alter nicht mehr mitmachen. Sie wurde in allen Ehren im Sommer 2016 in einer sehr gut besuchten Mitgliederversammlung bei den Altbacher Kleingärtnern aus ihrem Amt verabschiedet. Das war zugleich das Ende einer Tätigkeit, die sie – das hat sie immer wieder gesagt –mit Freude getan hat, mit Freude, nicht mit oberflächlichen Spaß wohlgemerkt.

Dass sie nach mancherlei Stationen in Deizisau, auf dem Schurwald und in der Weinbergstraße in Altbach ein gutes Zuhause für ihr Alter in einer Seniorenwohnung in der Bachstraße fand, hat sie sehr geschätzt. Ihre Einstellung, man müsse das Leben eben so nehmen wie es halt komme, war im Blick auf ihre kleine Wohnung in der Bachstraße jedenfalls nicht resignativ, sondern dankbares Einverständnis mit dieser geschützten und in eine gute Gemeinschaft eingebetteten Lebenssituation.

Der SPD OV denkt an Edda Heim als ein stets zuverlässiges, freundliches und treues Mitglied, eine engagierte Genossin, solange es ihre Kräfte zuließen.

Dr. Hans-Dieter Reeker  Vorsitzender
 

 

 

 

 
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